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Auch wenn die Bilder überwiegend nicht "zu Ende" entwickelt wurden und die Aufösungen reduziert worden sind, sollten sie auf einem guten und größeren Bildschirm betrachtet werden. Sämtliche Fotografien sind authentisch, wurden bei Wind und Wetter aufgenommen und sind lediglich Beispiele. Bei der Betrachtung eines Albums sollte mit dem "Kreuz" oben rechts oder mit "F11" auf Vollbild umgeschaltet werden; mit den Pfeilen (Tastatur oder Mausklick) wird umgeblättert.
Und: Kitschig-bunte-"gewöhnliche" Fotos gehören teilweise auch zum Gesamtbild eines Themas und wirken vielleicht anregend aufgrund ihrer Kontraste zu andersartigen Bildern.
Also: Nehmen Sie sich bitte einige Minuten Zeit und betrachten Sie die Fotos in Ruhe!
Der Versand der Exponate von Julie Mehretu, der Raum von Ai Weiwei, der Raum von Tadáskías und nochmal ein wenig Isaac Julien.
Bitte beachten: Oft wurde durch Glasscheiben oder Acrylglas fotgrafiert.
Vier bauchige "Glasballons auf Podest" (Reiner Ruthenbeck) in der Skulpturenhalle der Thomas Schütte Stiftung näher betrachtet.
Gespanntes Tuch: Installation im Kunstpalast
Erstaunliches im D'Dorfer Kunstpalast: Mit Elektronikschrott, Platinen, Drähten, Uhren, Knöpfen, Fäden und großen, kachelartigen Zusammenstellungen und teilweise auf "frequenzartigen" Formen, werden Landschaften, Städte und abstrakte Bilder erschaffen. Zusammenfassend (?): Impressionismus des Elektronikschrotts mit Hinweisen auf die Vereinnahmung der Menschheit durch Algorithmen, Roboter und Computer. Die Vernichtung der Natur durch Müll, mangelnde Wiederverwertung und damit gesteigerte Ausbeutung von Rohstoffvorkommen und Menschen. Vielleicht die Warnung vor dem Verlust sämtlicher Illusionen und Philosophien durch einen Wettlauf in den Untergang (der allgegenwärtige Wirtschaftskennzahlenfetischismus).
Besuchstag der Kunstakademie 2025 Winter
Da nur wenige Fotografien von den Kunstwerken der Abschlussarbeiten existieren, wird das Album mit Bildern des Tages ergänzt. An dieser Stelle möchte ich zum wiederholten Mal auf die beiden kleinen Sammlungen "Heizkörperkultur" und "Waschbecken" und die etwas gößere Sammlung Kunst² hinweisen, die ja alle aus Mangellagen entstanden sind.
Besuchstag der Kunstakademie 2025 Sommer
Besuchstag der Kunstakademie 2026 Winter
Keyenberg bleibt. Und zu Recht sind einige Bewohner stolz darauf nicht aufgegeben zu haben und so weiterhin in ihren Häusern leben zu können. Der Konzern hat mittlerweile das Dorf mit der Erweiterung der Grube fortgesetzt von der bewohnten Welt abgeschnitten. Die enge Landstraße (L12) nach Lützerath - dort, wo Autofahrer trotz idiotischer Fahrweise wundersamerweise keinen Radfahrer umgelegt haben - wird nun durch das Loch unterbrochen; und am Ende dieser Sackgasse stehen eine Platane, ein Fußfall und eine Bank. Der Besucher, der den Weg dorthin zum ersten Mal findet, wird sicherlich erstaunt sein von dem vielen Plaste-und-Elaste-Billig-Tand, den Bibelversen, dem zeitweise angebotenen Sekt und den Kopfkronkorken-Buddhas; ein Sammelsurium an einer Bittstelle, quasi den verstorbenen Dörfern gewidmet. Am Dorfausgang, an der letzten Freisichthauswand, befindet sich eine Werbetafel der Firma AWK (für die habe ich mal fotografiert), meistens akkurat beklebt, vor einigen Monaten noch oft mit Bibelsprüchen, heute eher mit Aldi-Werbung. Sehr schön, die Ecke. Nach dem Besuch der Gedenkstätte bummle ich durchs Dorf, sehe erste Veränderungen an den Häusern, höre die in der Schule untergebrachten Flüchtlinge und steige an vielen Stellen vom Fahrrad ab um zu fotografieren. Dagebliebene erzählen mir von Rissen in den Hauswänden und wie die überregionale Politik davon schwafelt, dass der Braunkohlestopp möglicherweise zu früh kommt, da man erstaunt lernen musste, dass es Tage mit Dunkelheit und Windstille gibt. Und manchmal kommt es vor, dass ich in einem Film (Tatort, ... UFO) die Keyenberger Häuser wiedererkenne. Keyenberg ist ein Ruheort und liegt abseits, sodass das strunzdumme Gerede von Kriegstüchtigkeit hier kaum zu hören ist. Vielleicht sollte der Ort (und die Gegend) ohne Empfang sein. Kein Kabel-TV, kein Internet und kein Mobilfunk. Nur Antennen für Radioempfang aus dem Äther. Ein Ort der Stille und damit eine Möglichkeit zum Um- und Wegdenken, und dann später vielleicht auch ein Kleinstaat für Rückständige zum Überlegenleben.
Eingebetteter Abriss des Innenministeriums Düsseldorf
Die Landeshauptstadt hat viele Baustellen, einige davon, weil die Bauwerke schrottreif sind, einige, weil Umweltauflagen das Arbeiten in den Gebäuden verbieten und einige leerstehende Ruinen, die nun abgerissen werden können. Die Grundsätze aller Abrissarbeiten und Neubauten sind natürlich: Das Neue wird noch schöner, noch umweltverträglicher, und es wird das Stadtbild auf jeden Fall modernisieren. Als ein Leuchtturmprojekt kann die Erweiterung der U-Bahn gesehen werden, sorgt diese doch nun dafür, dass der oberirdische Autoverkehr besser fließt und zumindest teilweise eine Korrektur der Straßen hin zur Nutzung der wirklich potenten 2-3-Tonnern erfolgen kann; denn nur so klingeln die Kassen, und die müssen ja wieder die Neubauten finanzieren. Der hier gezeigte Gebäudeabriss geschieht "eingebettet"! Die nähere Umgebung wird allenfalls durch etwas Lärm und Staub beeinflusst. Der Anblick des fortschreitenden Abrisses ist gelegentlich für Beobachter interessant, wenn einige Parkplätze benutzt werden, wenn mal wieder Totalstau in der Umgebung herrscht (Weihnachtszeit) oder wenn vereinzelt ÖPNV-Nutzer an den Haltestellen warten (Nebenbei: Quasi kostenlos den ÖPNV nutzen - wie die 3 Monate des 9-Euro-Tickets zeigten - akzeptieren viele Kunden nicht. Einige Besucher der Shops - insbesondere die Düsseldorfer - benötigen Platz und damit ist vor allem Stauraum gemeint. Und wenn mal kein Stauraum benötigt wird, dann kann die Kundschaft sich auch tiefliegend und kreisend im Sportwagen bewegen. Entscheidend sind die Zugänglichkeit der Shops und die gelebte Potenz der Kunden.) Nun, was sagen uns die Fotografien über DIESEN Abriss durch ihre Bildsprache? Hierzu nur einige kurze Interpretationsmöglichkeiten: Alles findet gleichzeitig statt, Verkehr, Arbeit, Freizeit, Shopping und Abriss. Die umliegenden Bauten und etwas Grünzeug bilden eine besänftigende Kulisse, es wird quasi nebenbei abgerissen. In Rufweite der Baustelle befinden sich wichtige Zentren einiger Entscheidungsträger, z. B. Parteizentralen, Ministerien und Banken. Einige Diener des Volkes werden vielleicht durch ihren Bürofensterblick auf die Baustelle zum Träumen angeregt, und bestimmt sind sie sogar in der Lage, sich kommende Konflikte anschaulicher vorzustellen. Für mich als Lichtbildner stellt sich mit jeder neuen Stadtplanungsumsetzung die Frage, wie schön die Stadt nach Fertigstellung der Neubauten geworden ist. Klar ist, Düsseldorf wird immer schöner! Bestimmt!
Betonklotzareal und Blickwinkel zur Wahl
Ende Januar wurde dann ein Banner an der Front des SPD-Büros installiert. Das Zusammenspiel mit verschiedenen Objekten in Blickrichtung auf diese vielversprechende Wahlwerbung zeigt doch erhebliche Mängel in ihrer Positionierung. Und es gibt bautechnische Zusammenhänge: Der derzeitige Anblick des Elbtowers in Hamburg - ein graues Betongerippe - weist erstaunliche Ähnlichkeiten mit dem hiesigen Innenministeriumsklotz nach der Entkernung und vor dem Abriss auf. Sowohl hinsichtlich der weiteren Behandlung der Gebäude als auch aus parteipolitischer Sicht sind Diskussionen zu beiden Bauten und ihren "Einbettungen" sicherlich überlegenswert.
BetonKulturBeton am Schauspielhaus Düsseldorf
Schräg von oben, aus luftiger Höhe, verkleinert und zusammen mit der Umgebung, dann als begrünte Geometrie und - abhängig vom Blickwinkel - mit Teilen eines Parks oder eingefasst in der Grauheit des Betons, steht ein neues architektonisches Meisterwerk für Shoppingerlebnisse bereit. Innovativ und nachhaltig mit begrünter Fassadenfläche und prämiert mit Preisen. Der Kö-Bogen 2 in D'Dorf besteht zunächst aus tausenden Tonnen Stahl und Beton (ist D'Dorf eigentlich B'Dorf?), wonach dann an den Fassaden Hainbuchenhecken angelegt werden, entsprechend einer Begrünung mit dem CO2-Gegenwert von 80 ausgewachsenen Laubbäumen. So steht's geschrieben. Den Schattenwurf der Alternativbäume vernachlässigen wir hier mal; ebenso das mögliche Schlendern unter den Bäumen beim Shoppen und das Rasten; und ebenso das Gefühl sich als Besucher im Grünen aufzuhalten. Nun, eine ausgewachsene Buche speichert bzw. bindet etwa 3,5 Tonnen CO2, 80 Buchen demnach etwa 280 t Kohlenstoffdioxid. Alleine die 7000 t Stahl des Shoppingtempels benötigen über 11000 t CO2 bei der Herstellung. Die Masse des Betons wird anscheinend geheim gehalten und ist sowieso eine ganz heikle Sache in der Bilanzierung aufgrund der Müllverbrennung und der Filterung und der Umgebung und des Recyclings und der Gegenrechnung mit dem alternativen Erhalt von Bestandsbauten, die teilweise für die "Ewigkeit" konstruiert wurden (ähnlich den Bunkern). Nun steht der Schrägbau auf einem Betonplatz und die Besucher stehen auf diesem Beton davor und sehen einen begrünten Betonberg. Nichts mehr mit der Schönheit und Niedlichkeit aus luftiger Höhe! Darunter befinden sich über 400 Parkplätze, wobei die rollenden Heizkörper mit dem Parkangebot quasi angesaugt werden. Kurz berechnet: 400 Karren, Durchschnittsverbrauch 7 Liter (E-Karren mit dabei), 2,5 kg CO2/l, Strecke 2x10 km, erzeugen etwa einen CO2 Ausstoß von 1,4 t, also eine halbe Buche ist fast weg und bei 200 Tagen im Jahr schon ein kleiner Wald oder ein größerer Park (oder die 80 Buchen oben). Im Innern des Baus befinden sich dann z. B. tolle Klamottenshops mit astreinen Umwelt- und Humanbilanzen. Endlose Tabellen könnten erstellt werden: mit Ökobilanzen (der Bauten, des Verkehrs, der Klamotten usw.), mit Nebenwirkungen (noch mehr Beton mit Grün-Verarschung, schöne Plätze, Lokalklima) mit Langzeiteffekten (vielleicht zukünftig als Bunker?), mit Alternativkonzepten (80 Bäume pflanzen, Holz als Baumaterial) und mit Zukunftsszenarien (noch mehr Fast-Fashion-Zeugs?). Mache ich aber nicht. Logik und Ehrlichkeit sind hier fehl am Platz. Werbewirksam sind Shoppingerlebnisse und Kassenklingeln. Besucher mit dem Auto sollten bei Ihrer Anreise folgendes beachten: Ein sauberes Auto verschönert die Stadt (ein Spruch der Tankstelle an der Haltestelle Blücherstraße in Neuss, Foto irgendwo im Album).
Der "Segelbrunnen" von Heinz Mack in D'Dorf
Das Museum K21 und Umgebung in D'Dorf
Neu- bzw. Umbauten in schwierigen Zeiten. Dazu einige Impressionen von und mit den alten und neuen Fassaden. Bevor ich mich in Deutungsversuchen und ironischen Satzgebilden verheddere, sei nur noch das sinngebende Kürzel der Baumaßnahmen erwähnt: "BEST-ASS" (Balanced Environment for Shopping, Trendy work - the Attractive path to Self-realization and Self-optimization). Ziemlich holprig? This is in progress!
Rübenland, Falten, Himmel, Acker und dergleichen
Anfang des Jahres 2023 wurde von der Britischen Landwirtschaftsministerin - aufgrund der Obst- und Gemüseknappheit - darauf hingewiesen, dass viele Leute derzeit Rüben essen (analog zu dem französischen Kuchenzitat). Knappe Kassen, hohe Energiepreise, mangelhafte Planung und natürlich die Finanzierung der Tötungsgerätelieferungen sorgten dafür, dass die Rübe quasi ins Lächerliche gezogen wurde. Hier in Germany bereiten wir uns auch auf die Rübenzeit vor! Streng nach Plan.
Eine ungeordnete und im ständigen Aufbau befindliche Zusammenstellung von Fotografien, die wahrscheinlich nie beendet werden kann. Immer neue Ansichten und Ausschnitte, andere Kurven und neue Schatten, verschiedene Beleuchtungen und Farben und alles mit unterschiedlichen Objektiven. Hierzu gibt es auch ein Buch.
Rückbau des Gymnasiums (Fotografien anlässlich einiger Schwimmbadbesuche)
41 (Zahlendreherzufall?) Bilder zur Entspannung und zum Rätseln. Was soll das?
Kurvenlagen, echte Abgase und poliertes Chrom
Blümchen sind langweilig?
